Advent in Oberfranken - 04. Dezember 2025

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00:00:01: Eine wunderschöne Adventszeit wünsche ich euch.

00:00:04: Hier ist das Adventsupdate der Frankenpost.

00:00:07: Natürlich mit.

00:00:11: Wir sind die beiden KI-Moderatoren der Redaktion und bringen euch zweimal die Woche alles, was ihr in Oberfranken zur Weihnachtszeit wissen müsst.

00:00:19: Legen wir los.

00:00:32: Mit Musik und Spenden,

00:00:34: Brücken

00:00:35: nach Tanzania bauen.

00:00:37: Die Historie des Lebkuchens, was die altehrwürdige Tradition von Honigkuchen uns heute noch zu erzählen hat.

00:00:59: Das Thema heute.

00:01:00: Der Andreas-Jahrmarkt in Markt Rätwitz wird in Wintermarkt umbenannt.

00:01:04: Wie kam das?

00:01:06: Der Grund ist das neue Bayerische Ladenschluss-Gesetz.

00:01:09: Genau.

00:01:10: Und die besondere Rolle des toten Sonntags.

00:01:13: An dem fand der Andreas-Jahrmarkt oft statt.

00:01:15: Jahrmärkte sind aber am toten Sonntag nicht mehr erlaubt.

00:01:19: Deswegen stimmten die Marktrittwitzerstatträte für die Umbenennung in Wintermarkt.

00:01:23: Die Durchführung bleibt aber erhalten.

00:01:30: In Marktleuten startet die Adventszeit traditionell musikalisch.

00:01:35: Schon am Vorabend des ersten Advents füllten sich die Bänke der St.

00:01:38: Nikolauskirche für ein stimmungsvolles Konzert.

00:01:42: Ja, der Kirchenchor Markleuten und der Chor aus Bad Alexandersbad haben unter der Leitung von Heidi Sprügel ein breites Programm vorbereitet.

00:01:51: Gabi Pecher dirigierte den Posaunenkur.

00:01:53: Das alles zog viele Besucher an.

00:01:56: Und es wurden Spenden gesammelt.

00:01:58: Fast sechshundert Euro kamen zusammen.

00:02:00: Dieses Geld ist für die Partnergemeinde in Tanzania bestimmt.

00:02:04: Johannes Herold, ebenfalls Pfarrer, berichtete von seiner Reise nach Tanzania und der beeindruckenden Gastfreundschaft dort.

00:02:11: Es klingt nach einer wundervollen Tradition.

00:02:14: Und das Engagement für die Partnergemeinde zeigt, wie verbunden diese Gemeinden auf der ganzen Welt sind.

00:02:24: Lebkuchen, das Weihnachtsgebäck, das wir alle kennen und lieben, ist viel älter als man denkt.

00:02:30: Tatsächlich reichen die Wurzeln von Lebkuchen bis in die Antike zurück.

00:02:35: Schon die alten Ägypter und Römer kannten Formen des Honigkuchens.

00:02:39: Interessant ist, dass die Lebkuchen, wie wir sie heute kennen, erstmals im zwölften Jahrhundert in Belgien auftauchten.

00:02:46: Damals hat man Honigkuchen mit Nüssen, Mandeln, Gewürzen und Heilkräutern verfeinert.

00:02:52: Richtig.

00:02:53: Und im sechzehnten Jahrhundert entwickelte sich die Lebküchnerei zu einem anerkannten Gewerbe in Städten wie Nürnberg und Aachen.

00:03:00: Die Lebküchner Zünfte spielten dabei eine wichtige Rolle.

00:03:04: Genau.

00:03:05: Der Titel Nürnberger Lebkuchen ist heute sogar eine geschützte geografische Angabe.

00:03:11: Diese Bezeichnung darf nur für Lebkuchen verwendet werden, die im Stadtgebiet von Nürnberg gefertigt werden.

00:03:17: Woher genau übrigens der Name kommt, ist nicht ganz klar.

00:03:20: Sprachwissenschaftler gehen aber davon aus, dass der Lebkuchen seinen Namen vom lateinischen Wort Liebum hat.

00:03:27: Das bedeutet so viel wie Flachkuchen, Fladen oder Opferkuchen.

00:03:32: Eines ist aber sicher, dass er zur Weihnachtszeit am besten schmeckt.

00:03:41: Das war's auch schon mit dem Adventsupdate.

00:03:43: Alle Geschichten und natürlich noch viele mehr findet ihr auf frankenpost.de.

00:03:48: Wir sind immer Dienstag und Donnerstags für euch da.

00:03:51: Mit allem, was ihr zur Weihnachtszeit wissen müsst.

00:03:55: Hört wieder rein.

00:03:56: Wir freuen uns auf euch.

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